Der Igelball und die Fingerfarbe

Was tun, wenn das Wetter draußen nicht zum spielen und toben im Freien einlädt? Im Alltag mit Kindern, besonders kleinen Kindern, stehen wir doch immer wieder vor der Frage, wie wir die Zwerge gut beschäftigen können. Geht es dir auch öfter so? Dann habe ich hier eine Idee für dich!

Mein Minimann ist nun 28 Monate alt und ein wahrer Wirbelwind. Wenn ich ihn also nicht draußen müde bespaßen kann, versuche ich mir sinnvolle Beschäftigungen auszudenken. Wie jede Mama – lach. Und ich hatte ganz lange ganz arge Angst vor Fingerfarbe, da Herr T. diese mit Vorliebe an irgendwelche Möbel geschmiert hat. Ihn dazu zu bewegen, die Farbe in Form eines Handabdrucks wunderschön auf ein Blatt Papier zu bringen, gelang mir noch nicht. Deswegen hängt hier kein Bild mit den Familienhandabdrücken und es gibt auch keine selbstgestalteten T-Shirts mit Herrn T.s Patschehändchen. Auch nicht schlimm – lach. Wir haben dafür aber nun etliche völlig verschmierte Fingerfarben-Bilder zur weiteren Verwendung! Schön!

Nun aber zu meiner Idee für euch. Ich habe mich gewagt, habe Herrn T. einen viel zu großen Kittel (gekauft im schwedischen Möbelhaus meines Vertrauens- WERBUNG, aber unbezahlt) angezogen, ihn auf einen auseinandergenommenen Pappkarton gesetzt und ihm mit freudiger Erwartung das Sammelsurium an Fingerfarben gezeigt. Vorbereitet hatte ich einen weiteren Karton, bei dem ich die Außenwände mit Paketband verstärkt hatte, Pappteller für die Farbe und Feuchttücher – viiiieeeeeele Feuchttücher! Und den Igelball natürlich! Und nun ging es los:

Welche Farbe darf es denn sein, Minimann? „Oroooooongsch“ – Alles klar, einen Klecks auf den Pappteller geben und dem Kind den Igelball in die Hand… Äääähhh… Nicht mit der Hand in der Farbe manschen, da soll doch der Ball rein! Na gut, zu spät… Also nun jetzt, den Ball in die Farbe tauchen und dann in den vorbereiteten Karton legen und den Karton von links nach rechts und rundherum schwenken. Das sieht toll aus! Kleine definierte Punkte kommen auf das Blatt (welches ich natürlich vorher in den Karton gelegt habe).

Hier kann man die Punkte kurz erkennen, bevor dann wieder „DIE HAND“ kam und siegte:

Gedacht war das Papier als Hintergrund für das Abschiedsgeschenk seiner Bezugsbetreuerin. Mein Plan hierfür ging leider nicht auf, aber der Minimann hatte Spaß, richtig viel Spaß! Er war bunt und matschig und klebrig und nochmal bunt. Und er durfte so lange weiter manschen und panschen bis das Bild ganz grau war (hiervon gibt’s leider kein Foto) und diese Worte kamen „Mama bitte Hände sauber machen!“

Und als kleinen Tipp für dich: Du brauchst WIRKLICH viele Feuchttücher und das nur, um die Hände so sauber zu bekommen, um dein Kind einigermaßen ohne Zwischenfall in die Badewanne zu bekommen- lach.

Eine weitere Idee, wie du sauber mit deinem Kind Fingerfarben malen kannst, zeige ich dir in der nächsten bastelGLÜCK-Runde! Und das geht dann auch mit noch wirklich kleinen Kids!

Konnte ich dich inspirieren und animieren, dich den Gefahren der Fingerfarbenmalerei auszusetzen? Ich hoffe es! Lass es mich gerne in den Kommentaren wissen!

Eine wunderbare Restwoche,
♥ Franziska

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